Geschäftsordnung

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Jugendforum Herborn
Burger Landstr. 12
35745 Herborn
Tel.: 02772 / 42613
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Geschäftsordnung des Jugendforums Herborn

Einleitung

Das Jugendforum Herborn besteht seit März 2002. In der folgenden Geschäftsordnung sind die Ziele, Aufgaben und Gremien des Jugendforums festgehalten. Diese Geschäftsordnung wurde vom 3.-5. Dezember 2004 in Heisterberg erstellt und am 26.02.2013 geändert.

Ziele und Aufgaben

Das Jugendforum Herborn hat sich als Ziel und Aufgabe gesetzt, die Situation der Jugendlichen in Herborn zu verbessern, Veranstaltungen zu organisieren und die Interessen der Jugendlichen in Herborn zu vertreten.

Zur Umsetzung dieser Ziele wird eine enge Zusammenarbeit und Kommunikation mit der Stadtverwal­tung Herborn und den politischen Gremien der Stadt Herborn im Sinne der § § 4C und 8C der HGO angestrebt.

Mitglieder

Mitglied werden können Jugendliche im Alter von 13-21 Jahren. Zudem müssen die Mitglieder in Her­born oder in einem Stadtteil wohnen oder eine Herborner Schule besuchen.

Um stimmberechtigtes Mitglied zu werden, muss man 3 mal in Folge zu einer Sitzung des Jugendfo­rums erscheinen und so sein aktives Interesse zeigen. Die Mitgliedschaft im Jugendforum ist beendet, wenn man 3 mal in Folge bei einer Sitzung des Jugendforum unentschuldigt fehlt oder das Mitglied sich vom Jugendforum abmeldet.

Der Vorstand

Der Vorstand wird einmal im Jahr von den stimmberechtigten Mitgliedern gewählt. Nur stimmberechtigte Mitglieder können in den Vorstand gewählt werden.

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und 2 Vertretern. Protokoll bei Sitzungen, Wahlen und anderen Treffen führt ein/e MitarbeiterIn des Hauses der Jugend.

Die Aufgaben des Vorstandes bestehen darin, die Mitglieder zu den Sitzungen einzuladen und die je­ weilige Tagesordnungen zu verfassen sowie die Sitzungen zu leiten.
Der Vorstand vertritt das Jugendforum, zudem hält er Kontakt mit dem Sozialausschuß, der Stadtverwaltung und dem Magistrat der Stadt Herborn.

Treffen

Der Vorstand trifft sich einmal im Monat im Haus der Jugend (Büro des Jugendforums) ohne die Mit­ glieder und einmal zusammen mit allen Mitgliedern. Die Sitzung mit allen Mitgliedern ist öffentlich. im Rathaus. Die Sitzungen im Rathaus sind öffentlich. Ein/e MitarbeiterIn des Hauses der Jugend ist bei den Treffen anwesend. Die Mitarbeiter des Hauses der Jugend unterstützen die Arbeit des Jugendfo­ rums.

Projektleitungen / AGs

Bei Bedarf delegiert das Jugendforum eine Aufgabe an eine Projektgruppe und bestimmt einen Pro­ jektleiter und Mitarbeiter aus den Mitgliedern.

Wahlen und Beschlüsse

Jedes stimmberechtigte Mitglied des Jugendforums hat eine Stimme mit dem es den Vorstand und bei Beschlüssen wählen kann. Bei Unstimmigkeiten wird durch ein Mehrheitsbeschluss entschieden. Auf Wunsch wird geheim gewählt.
Die Beschlussfähigkeit ist bei Anwesenheit von 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder erreicht.

Finanzen

Die stimmberechtigten Mitglieder wählen 2 stimmberechtigte Mitglieder, die die finanziellen Angelegenheiten des Jugendforums mit der Stadt Herborn klären. Die 2 Mitglieder, die gewählt werden, ge­hören passiv zum Vorstand. Anwesenheit bei Vorstandssitzungen sind nur erforderlich, wenn eine fi­nanzielle Angelegenheit besteht.

Diese Geschäftsordnung wurde vom Vorstand des Jahres 2004 vorgelegt und in der Sitzung des Ju­gendforums vom 2.Februar 2005 mit 8 Stimmen und 2 Enthaltungen beschlossen. Die Änderung wur­de vom Vorstand des Jugendforums des Jahres 2012 vorgelegt und am 26.02.2013 mit 4 Stimmen beschlossen.

Für den Vorstand

Henrik Thielmann

Lisa Kleingeist

Edgar Schefler

Anhang:

Jugendforum Herborn: Gesetzliche Grundlage

§4c HGO

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Die Gemeinde soll bei Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, diese in angemessener Weise beteiligen. Hierzu soll die Gemeinde über die in diesem Gesetz vorgesehene Be­ teiligung der Einwohner hinaus geeignete Verfahren entwickeln und durchführen.

§ 8c HGO

Beteiligung von Kindern, Jugendlichen, Beiräten, Kommissionen und Sachverständigen

(1) Kindern und Jugendlichen können in ihrer Funktion als Vertreterin oder Vertreter von Kinder- oder Ju­ gendinitiativen in den Organen der Gemeinde und ihren Ausschüssen sowie den Ortsbeiräten Anhörungs-, Vorschlags- und Redemöglichkeiten eingeräumt werden. Entsprechendes für Vertreterinnen und Vertreter von Beiräten, Kommissionen und Sachverständige. Die zuständigen Organe der Gemeinde können hierzu entsprechende Regelungen festlegen.

(2) Die Regelung des § 88 Abs. 2 bleibt unberührt.